Um Weiden wieder herzustellen und zu pflegen, ist das Schlägeln oder die Pflegemahd elementar.
Dadurch werden mithilfe von drehenden Stahlschlägeln auf Traktoren oder anderen Maschinen verschiedenste Gehölze, Sträucher usw. über dem Boden zerkleinert. Das Schlägeln ist als wirkungsvolle Erstmaßnahme geeignet, um alte Biomasse zu entfernen. Allerdings sollte bei größeren Streuauflagen das Mähmaterial von der Fläche entsorgt werden. Diese Methode ist besonders bei kupiertem – nicht so steilem – Gelände sinnvoll. Insofern auch, weil sie nicht so weit in die Tiefe geht und somit keine großen Bodenverletzungen gegeben sind.
In diesem Zusammenhang stellt es sich als wichtig heraus, dass diese Methode immer mosaikartig umgesetzt wird. Je mehr Strukturen vorhanden sind, desto mehr Pflanzen können entstehen und dementsprechend viele Tiere um sich scharen.
Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass die Übergänge der Flächen stets fließend sind und die Maßnahmen zum Rand hin verlaufen.
Die wichtigsten Methoden der Almrevitalisierung:
• Schlägeln
• Fräsen & Entsteinen
• Schwenden
• Düngen & Kalken
• Einsaat
Weitere interessante Beiträge
Gehen unsere Almen vor die Hunde?
Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich habe nichts gegen Hunde und ihre Halter und Halterinnen. Mir ist auch klar, dass unsere Almen für die Augen von Hundebesitzern und ihren […]
Unsere Almen 2026: Alle Zahlen, Daten und Fakten
Wenn in diesen Wochen in ganz Österreich wieder der jährliche Almauftrieb beginnt und die Landwirte, Almbauern und Senner des Landes ihre hunderttausenden Nutztiere aus den Winterställen auf die Almen treiben, […]
80 Jahre Einforstungsverband: Warum unsere Almen ohne ihn anders aussehen würden
Almen, wie wir sie kennen, mit weidenden Tieren, gepflegten Almwiesen und bewirtschafteten Hütten, sind keine Selbstverständlichkeit. Die Grundlage dieser Kulturlandschaften ist oft ein unsichtbares, aber bedeutsames Fundament, nämlich die sogenannten […]
Panta rhei – alles fließt: Aber wie lange noch?
Von Verlässlichkeit, vom immer wiederkehrenden Segen – und neuerdings auch von Unsicherheit. Denn was früher als selbstverständlich galt, wird auf vielen Almen zur Managementaufgabe: ausreichend Wasser für Mensch, Tier und […]
Das Nutztier des Jahres: das Turopolje Schwein
Gefleckt, robust und fast verschwundenDas Turopolje Schwein zählt zu den seltensten Nutztierrassen Europas. Seine auffällige Zeichnung – helle Grundfarbe mit schwarzen Flecken – macht jedes Tier einzigartig. Doch hinter dem […]
Lexikon der Almpflanzen: Alpen-Kratzdistel
Was gedeiht, wächst, sprießt und blüht auf den Almwiesen: Die Biodiversität auf unseren Almflächen ist enorm. Wir dürfen das Lexikon der Almpflanzen von Dr. Andreas Bohner, Boden- und Vegetationsökologe an […]
Alternative Energiequellen auf unsere Almen bringen
Auch unsere Almen leben nicht von Luft und Liebe allein. Woher kommt die Energie für Melkmaschinen, Milchkühlanlagen, Heizungen, Herde etc.? Unser Almfuchs hat Gebhard Lorenz einen Experten auf dem Gebiet […]
Ziegen auf der Alm sind wunderbare Tiere …
So, noch mal von vorne: Ziegen sind wunderbare Almtiere. Sie sind das letzte Bollwerk gegen die stetig voranschreitende Verbuschung vor allem durch die Grünerle. Das ist ihr Job hier auf […]
Katzen: Die kuscheligen Begleiter auf der Alm und am Hof
Nützliche MitbewohnerBereits seit Jahrhunderten leben Katzen auf landwirtschaftlichen Höfen und Almen und übernehmen durchwegs wichtige Aufgaben. Dabei sind Katzen wahrscheinlich nie als Nutztiere gesehen worden, sondern eher als nützliche Mitbewohner. […]
Der Rotfuchs: Ein schlauer Streuner auf leisen Pfoten
Zwischen Alm und AbenddämmerungDer Rotfuchs lebt im Wald, auf Feldern, in Dörfern und auch in alpinen Regionen. Besonders in der Dämmerung oder bei Nacht streift er auf der Suche nach […]