Saure Suppe aus St. Stefan ob Leoben in der Steiermark

…das ideale Gericht für die Fastenzeit

Den Namen verdankt die saure Suppe ihrer Hauptzutat, dem Sauerrahm und dessen leicht säuerlichen Geschmack. Bis ins 20. Jahrhundert wurde die Suppe auf den Bauernhöfen traditionell mit saurer Milch und zum Frühstück gegessen. Später abgelöst durch den klassischen Kaffee, hat sich die einstige Frühstücksspeise zu einem beliebten Fastengericht entpuppt. Typisch für die saure Suppe aus der Steiermark ist, dass sie mit Sterz – einem schmarrenähnlichen Gericht – gegessen wird. Vielerorts ist die Suppe aufgrund der Verwendung von geronnener bzw. gestockter Milch auch als „Stosuppe“, „Stohsuppe“ oder „Stoßsuppe“ bekannt.

Seminar- und Bergbäuerin Monika Schachner aus St. Stefan ob Leoben (Steiermark) bewirtschaftet mit ihrer Familie eine biologische Landwirtschaft mit Mutterkuhhaltung inklusive Direktvermarktung von Jungrindfleisch am Lichtensteinerberg. Seit 2018 gehört sie zu den Seminarbäuerinnen und gibt seither Rezepte an Interessierte weiter. Unter anderem ihre saure Suppe, die mit nur wenigen Zutaten und ganz traditionell ohne Sterz Kindheitserinnerungen aufleben lässt.

Zutaten

¾ Liter kaltes Wasser
1 TL Salz
½ TL Kümmel
250 g Sauerrahm
½ Liter Buttermilch
1 EL Mehl

Zubereitung

  • 1/2 Liter Wasser mit Salz und Kümmel aufkochen. 
  • 1/8 Liter Wasser mit Sauerrahm, Buttermilch und Mehl versprudeln und ins kochende Kümmelwasser einkochen.
  • 1-2 Minuten köcheln lassen und wenn nötig mit Salz abschmecken.

Tipp von Bergbäuerin Monika Schachner aus St. Stefan ob Leoben: „In Butter gebratene, kleine Schwarzbrotwürfel passen sehr gut als Einlage.“

Ob Kochkurse für Erwachsene, spezielle Kinderkochkurse, Workshops für Schulen, die Seminarbäuerinnen aus der Steiermark bieten für jeden Geschmack etwas: www.gscheitessen.at/seminarbaeuerinnen – Online-Kochkurse werden als Cookinare angeboten.

Foto: Monika Schachner

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